5 Menschen aus 5 verschiedenen Ländern - ein ganz normaler ERASMUS-Tag
Letztes Wochenende wurde in Italien Pasqua - Ostern gefeiert. Dieser Tag wird normalerweise mit der Familie verbracht. Meine Wg war also wie ausgestorben- und auch die anderen Italiener bzw. die der Großteil der Erasmus Leute verbrachte den Tag zu Hause. Also habe ich kurzerhand zum Mittagessen eingeladen. Das ist Ergebnis: 5 Menschen aus Mexiko, Tschechien, Spanien, Frankreich und Deutschland. Wir haben uns auf englisch, italienisch, deutsch, französisch und spanisch unterhalten. Ich genieße dieses Multikulti in vollen Zügen und bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung machen kann!
Es war ein toller Nachmittag und zum Abschluss gab es noch eine himmlische Pistazientorte.
Pasquetta/Lunedì dell'Angolo ist ebenfalls ein Feiertag in Italien, den man traditionell draußen verbringt, in der Pampa und ein ein Barbeque veranstaltet. Laura, meine Freundin aus Dresden, hat über Ostern ihre Eltern in Udine besucht und mich für Pasquetta nach Trieste eingeladen. So multikulti der Sonntag war, so italienisch war der Montag. Wir waren ungefähr 80 Leute, fast nur Italiener. Immer wenn ich jmd. auf englisch angesprochen habe, kam die Frage: " Wieso sprichst du mich auf Englisch an?" :D Okay ich bin in der Lage italienisch zu sprechen, zumindest einfache Sachen, aber es dauert ewig und ist frustierend, wenn man sich unterhalten will. Ich habe sehr nette Leute geroffen, unter anderem Leonardo, ein Saxophon spielender Jurastudent. Wir haben uns super unterhalten und fast den gesamten Tag miteinander verbracht. Als ich ihn und seinen Kumpel nach Udine eingeladen habe, bekam ich zum ersten Mal die Antisympathien der beiden Städte zu spüren, jedoch eher scherzhaft, als ernst gemeint.
Laura kannte eine Menge Leute und war deshalb hier mal da mal überall und niergendwo. Erika, ihre Freundin ist schon relativ früh nach Hause gefahren und ich war froh, dass ich mich so gut mit Leonardo und seinen Freunden verstanden habe.


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